Königsberg/Franken, 16. März 2026 – Welches Regenwassermanagement benötigt die klimaresiliente Stadt? – Antworten auf diese Frage gibt FRÄNKISCHE auf der IFAT 2026 (04. bis 07. Mai in München, Halle B3, Stand 427/526). Im Mittelpunkt stehen dabei Systeme zur Regenwasserbewirtschaftung – von der vorgelagerten Behandlung belasteter Regenabflüsse bis zur Rückhaltung und Ableitung des Niederschlagswassers, der nutzungsorientierten Speicherung und der kontrollierten Versickerung. Diese Lösungen unterstützen neben einer umweltschonenden Entwässerung versiegelter Flächen insbesondere die Realisierung blau-grüner Infrastrukturen. Damit schaffen sie die grundlegenden Voraussetzungen für die sichere Bewältigung von klimawandelbedingten Extremwettersituationen wie Starkregen oder langanhaltenden Hitze- und Trockenperioden. Zudem ermöglichen sie einen optimalen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser.
Niederschlagswasserbehandlung nach Stand der Technik
Als Lösung für die Regenwasserbehandlung im Zuge der Entwässerung vor allem großer Verkehrsflächen zeigt FRÄNKISCHE Sedimentationsanlagen mit Strömungstrenner, die Grob- und Feinstoffe ausfiltern und Leichtflüssigkeiten bei Regen- wie Trockenwetter sicher zurückhalten. Darüber hinaus informiert das Unternehmen über die neuen Varianten seiner dezentralen SediSubstrator Regenwasserbehandlungsanlagen. Die SediSubstrator Systeme können sowohl vor der unterirdischen Versickerung ins Grundwasser als auch vor der Einleitung in Oberflächengewässer eingesetzt werden und ermöglichen eine DWA-A 102- und DWA-A 138-1-konforme Reinigung belasteter Abflüsse von Verkehrs-, Gewerbe- und Industrieflächen. Die neuen Anlagen vom Typ SediSubstrator Eco bieten jetzt auch für die Belastungskategorien I und II nach DWA-A 138-1 eine passgenaue, wirtschaftliche und platzsparende Alternative zu Mulden-Rigolen-Anlagen. Sie leisten damit nicht zuletzt in hochverdichteten urbanen Räumen einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Grundwasser und Oberflächengewässern. Zur Betriebsüberwachung nach DWA-A 138-1 wird ergänzend eine sensorbasierte Monitoring-Lösung vorgestellt.
Bewältigung von Starkregen und Wasserspeicherung für Trockenperioden
Für die zuverlässige Rückhaltung und kontrollierte Versickerung oder Ableitung auch großer Niederschlagswassermengen präsentiert FRÄNKISCHE zum einen modular kombinierbare Füllkörper und Kontrollschächte für den Bau von kiesfreien Versickerungsrigolen. Zum anderen sind modular aufgebaute Speicherrigolensysteme zu sehen, die über Rückhaltung und Ableitung hinaus auch als Zisterne genutzt werden können und so die langfristige Bevorratung von Regenwasser ermöglichen – sei es zur trinkwassersparenden Bewässerung urbaner Grünflächen oder zur Bereitstellung von Löschwasser im Brandfall. Dadurch lassen sich auch in sehr heißen, trockenen Sommern viele typische Wasserbedarfe abdecken. Abgerundet wird das Lösungsangebot für die klimaresiliente Stadt durch leistungsstarke Planungstools wie die Berechnungssoftware RigoPLAN und die Zeichnungsbibliothek RigoCAD, die ebenfalls am Messestand vorgeführt werden. Nähere Infos zu den Regenwassermanagementlösungen von FRÄNKISCHE gibt es auch hier.







