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Herstellerunabhängiges Kommunikationsprotokoll EEBUS schafft Schnittstelle zwischen steuerbaren Stromverbrauchern und Netzbetreibern.

Für die Anbindung von Haushalten und Energieversorgung nutzt das neue Home Energy Management System (HEMS) von Schneider Electric die herstellerunabhängige EEBUS-Kommunikationsschnittstelle. Mit dieser ist sichergestellt, dass Haushalte und Energieversorger energierelevante Daten einfach und direkt miteinander austauschen können. Damit schafft diese gemeinsame, herstellerübergreifende Sprache die notwendige Basis für ein digitales und intelligent gesteuertes Energiemanagement.

Einheitliche Kommunikation dank EEBUS-Software-Stacks

Gemäß §14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) müssen große elektrische Verbraucher wie Wärmepumpen, Stromspeicher oder Wallboxen vom 01. Januar 2024 an durch den Energieversorger steuerbar sein. Dabei stellt eine einheitliche und durchgängige Kommunikation zwischen relevanten Geräten im Gebäude untereinander sowie mit den Netzbetreibern eine große Herausforderung dar.

Die in Köln ansässige EEBus Initiative e.V. setzt sich daher bereits seit einigen Jahren für die Entwicklung eines herstellerunabhängigen Kommunikationsstandards im Bereich Energiemanagement ein. Inzwischen gilt das EEBUS-Protokoll als Schlüsselelement der effektiven Umsetzung des §14a EnWG. Die für die Schnittstellen notwendigen Spezifikationen sind für Mitglieder frei zugänglich und ermöglichten auch den Ingenieuren von Schneider Electric die eigenständige Entwicklung der für das HEMS benötigten Schnittstellen (EEBUS-Software-Stack). Deren Interoperabilität und §14a EnWG-Kompatibilität wurde ausführlich in der Testeinrichtung von EEBus, dem Living Lab Cologne, getestet.

Sebastian Wolfsteiner, Experte für Energiemanagement bei Schneider Electric, betont: “EEBUS löst die Aufgabe, eine interoperable, verlässliche und updatefähige Schnittstelle für alle relevanten Geräte unterschiedlicher Industriezweige bereitzustellen. Das ist nicht gerade trivial und eine Herausforderung. Doch unsere Ingenieure konnten zeigen, dass Unternehmen und Entwickler EEBUS erfolgreich integrieren können.“

Das Protokoll liefert einen zentralen Baustein für die Verbindung stromerzeugender Anlagen mit steuerbaren Stromverbrauchern eines Wohngebäudes. Dadurch profitieren Anwender von einer intelligenten Energiesteuerung im Sinne der Eigenverbrauchsoptimierung und einer Steigerung der Energieautarkie. Doch nicht nur bei seinem neuen HEMS setzt Tech-Konzern Schneider Electric auf herstellerunabhängige Kommunikationsschnittstellen. Die Verwendung des EEBUS-Protokolls steht im Einklang mit der grundsätzlichen Unternehmensphilosophie, über sämtliche Zielmärkte und Portfolios hinweg, die Nutzung offener Standards voranzutreiben und zu fördern – etwa, wenn es um die herstellerübergreifende Datenintegration im Bereich des Building Information Modeling (BIM) geht.

Weitere Informationen zum Home Energy Management System von Schneider Electric finden Sie hier.

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